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Mobilitäts- und Verkehrserziehung

Aktionen






Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten

Nationaler Starttag für die weltweite Kampagne "I walk to school".

In Hamburg wird die Vorbereitung und Planung wieder im Rahmen des Netzwerkes "Zu Fuß zur Schule" erfolgen.
Kontakt: Gunter Bleyer, Bildungsbehörde Hamburg, Tel: (040) 428 63-3707.
Koordination in Deutschland: FUSS e. V: Fachverband Fußverkehr Deutschland Tipps und weitere Informationen unter www.fuss-ev.de


Mit Beginn des Schuljahres 2000/01 startete das Fachreferat Verkehrserziehung im Amt für Schule, unterstützt durch FUSS e. V. und örtliche Sponsoren in Hamburg die Aktion "Schulweg ohne Auto ist schön!" Im Rahmen der Einschulung der Erstklässler wurden über die Elternvertreter, Schulleitungen und Polizeiverkehrslehrer an insgesamt 200 Grundschulen 50 000 Faltblätter "Schulweg ohne Auto ist schön!" an die Eltern und Kinder abgegeben.

Die Kampagne ist vor dem Hintergrund entstanden, dass Eltern, Lehrerinnen, Lehrer und die Polizei sich nicht damit abfinden wollten, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen und dadurch nicht nur zu einem starken Verkehrsaufkommen rund um die Schule beitragen, sondern auch die Entwicklung ihrer Kinder einschränken.

Unter Federführung des Fachreferats Verkehrserziehung entstand das Faltblatt "Schulweg ohne Auto ist schön!" Eltern sollen angeregt werden darüber nachzudenken, wie sie ihre Kinder auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten am besten unterstützen können. Das Faltblatt zeigt dazu wichtige Schritte zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder auf. Die ökologische Logik wurde bewusst nicht in den Mittelpunkt gestellt. Aber auch die Kinder werden auf dem Faltblatt auf lustige Art und Weise angesprochen. "Hallo Kinder - Schulweg ohne Auto ist schön! Wir sagen dir warum!"

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Anschreiben

an die Schulleitungen und Elternräte aller Grundschulen

"Zu Fuß zur Schule-Tag" am Freitag, 24. September 2010

Beteiligen Sie sich an der Aktion "Zu Fuß zur Schule". Wir wollen erreichen, dass mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad/Roller in die Schule kommen.

Immer öfter bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, zu Freunden oder zum Sport. Sie wollen ihre Kinder vor dem Verkehr schützen, bedenken aber nicht, dass sie damit den Verkehr rund um die Schule erhöhen und dass Kinder im Auto einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt sind. Kinder laufen und bewegen sich gerne. Kinder genießen es, auf dem Schulweg mit Freunden zu reden und ihre Wege selbstständig zurückzulegen. Sie lernen mit Gefahrensituationen im Straßenverkehr umzugehen. - Und: Zu Fuß gehen, mit dem Roller und Rad fahren sind die energiesparendsten Formen der Fortbewegung und gut für das Klima.

Für alle Schulen, die sich am "Zu Fuß zur Schule - Tag" am 24. September 2010 beteiligen, wird es besondere Angebote geben. Wie z.B.:

1. Einen Wettbewerb "Welche Schule hat am am Donnerstag, 23. September 2010 die meisten Fußgänger?"
2. Ein Schulweg-Pass mit Stempel für 3 Wochen.
Wer seinen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurückgelegt, bekommt täglich einen Stempel. Wir hoffen, damit auch längerfristig zu wirken.
3. Ein "Haltestellen-Plakat" für gemeinsame Treffpunkte der Kinder auf dem Schulweg.
4. Ein Fuß-Rätsel - Welche Füße gehören zu welchem Tier?
5. Das Faltblatt "Schulweg ohne Auto ist schön!"
6. Alle teilnehmenden Schulen erhalten 100 reflektierende Fuß-Anhänger.

Zusammen mit Ihrer Teilnahmebestätigung - Anlage 1 - können Sie alle Materialien bestellen. Die Unterlagen zum Wettbewerb "Wer hat die meisten Fußgänger" finden Sie in der Anlage 2. Zum Aktionstag können die Schulen im Rahmen ihrer Möglichkeiten "kleinere" Unterrichtsvorhaben durchführen. Dazu finden Sie Vorschläge und Tipps auf Anlage 3.


C02-Einsparung am Aktionstag 2009
Fuß-Wettbewerb-Ergebnis 2009
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Anschreiben

an die Elternräte und Schulleitungen mit Bestellung der "Schultüten und Plakate"

Einschulung der Erstklässler: Schultüten-Aktion 2010
Mehr Rücksicht auf Kinder im Verkehr

Die Schulbehörde, die Polizei und die Unfallkasse Nord appellieren zum Start ins neue Schuljahr an alle Autofahrer - mit einem Flugblatt in Form einer Schultüte. Der Flyer soll allen ins Bewusstsein rufen: Schulanfänger brauchen besondere Rücksicht, denn sie sind Anfänger im Straßenverkehr - ohne Airbag, ohne Seitenaufprallschutz, ohne ABS.

Im Jahr 2009 verunglückten auf Hamburgs Straßen 799 Kinder unter 15 Jahren. Von 799 Kindern...313 mit dem Rad, 239 als Fußgänger, 247 als Mitfahrer in Fahrzeugen.100 Kinder wurden schwerverletzt und 699 leichtverletzt.

Die Aktion "Schultüten für Autofahrer in Hamburg" ist eine Gemeinschaftsaktion der Schulbehörde, der Polizei und der Unfallkasse Nord. Die Aktion wird

in der Einschulungswoche an allen Hamburger Grund- und Primarschulen von Eltern, Lehrern und Polizeiverkehrslehrern durchgeführt.

"Danke für Ihr vorsichtiges Fahren. Danke für Ihre Rücksicht" steht auf der Schultüte - denn die Kinder benötigen zum Schulanfang besonders viel Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Kinder sind kleiner als Erwachsene und ihr eingeschränktes Blickfeld hindert sie beim Überqueren der Fahrbahn daran, Autos rechtzeitig zu erkennen. Sie haben zudem eine dreimal längere Reaktionszeit als Erwachsene. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wird die Verantwortung für die Autofahrer noch größer, denn sie müssen sich auf etwa 13 000 Erstklässler auf Hamburgs Straßen einstellen. Zusätzlich wechseln etwa 13 000 Schülerinnen und Schüler nach der Grundschule in die 5. Klasse einer neuen Schule, müssen einen neuen Schulweg bewältigen, den sie oft mit dem Fahrrad zurücklegen. Auch sie stehen vor einer neuen ungewohnten Verkehrssituation, denen die Autofahrer mit erhöhter Aufmerksamkeit und Rücksicht begegnen müssen, um Unfälle zu vermeiden.


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Helmaktion für Kinder an Hamburger Schulen


Immer wieder erleiden Kinder und Jugendliche in Hamburg nach Fahrradunfällen schwere Kopfverletzungen, die durch das Tragen eines Helmes vermeidbar gewesen wären. Deshalb macht der Verein "Hamburg macht Kinder gesund" (HHmKg) in einer gemeinsamen Aktion mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der Behörde für Bildung und Sport und der Polizei Hamburg auf die Bedeutung des Tragens von Fahrradhelmen für Kinder und Jugendliche aufmerksam und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit unserer Kinder. Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern sollen überzeugt werden, vermehrt Helme zu tragen. Mit dem Faltblatt "Bitte immer mit Helm" erklären Ärzte im UKE wie es im Kopf aussieht, warum ein Sturz auf den Kopf schlimme Folgen haben kann und dass fast alle schweren Kopfverletzungen mit Helm zu vermeiden sind. Diese Thematik ist auch Bestandteil der Radfahrausbildung in der Grundschule, die gemeinsam mit den Polizeiverkehrslehrern in den Klassen 3/4 stattfindet.
1. Bezug der Faltblätter
2. Fahrradhelme zum Ausleihen für Schulfahrten Vordrucklager der BSB V242-2, Mendelsohnstraße 15 d, 22761 Hamburg-Bahrenfeld,Herr Guido Dietrich, Tel: 855 08 161.

Poster "Helmaktion"

 

Für Rückfragen:
BSB, Fachreferat Verkehrserziehung, Gunter Bleyer, Tel.: 428 63 3707


Der Arbeitsbereich "Verkehrserziehung" wird betreut von Gunter Bleyer. Fragen, Anregungen und vor allem weitere Themenvorschläge direkt an den Betreuer.